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1 In 3 Amerikaner nutzt Internet, um mit Diagnosen zu helfen

Eine landesweite Umfrage bei Erwachsenen in den USA zeigt, dass 1 von 3 Amerikanern sagt, dass sie das Internet benutzt haben, um ihnen bei der Diagnose einer Krankheit zu helfen, entweder für sich selbst oder für jemand anderen. Auf die Frage, für wen sie sich bei einem ernsten Gesundheitsproblem entweder online oder offline um Hilfe baten, sagten die meisten, sie hätten sich an einen Arzt oder einen anderen Gesundheitsfachmann gewandt.
Diese Ergebnisse stammen aus einer telefonischen Befragung von über 3.000 in den USA lebenden Erwachsenen. Es wurde vom Pew Research Center in Washington, DC, in Auftrag gegeben, das am Dienstag online einen Bericht darüber veröffentlichte.
Die Umfrage, die Teil von Pew Internet & American Life Project ist, zeigt, dass 81% der Amerikaner das Internet nutzen und 59% sagen, dass sie im letzten Jahr Gesundheitsinformationen suchten.
Der Bericht zeigt, dass diese Zahlen die Tatsache widerspiegeln, dass das Internet in den USA Teil des Informationsflusses ist, der in das Leben der meisten Menschen fließt, neben dem, was durch Gespräche mit Ärzten, Familienmitgliedern, Freunden und anderen Patienten entsteht.

"Online-Diagnosen" wenden sich auch an Experten und Familienmitglieder

Die Umfrage ergab, dass 35% der Erwachsenen in den USA angeben, dass sie das Internet gezielt genutzt haben, um herauszufinden, ob sie oder jemand anderes einen medizinischen Zustand hat.
Und wenn diese "Online-Diagnostiker" gefragt wurden, an wen sie sich für Informationen gewandt haben, ob sie das letzte Mal, als sie ein ernstes Gesundheitsproblem hatten, entweder online oder offline, Hilfe oder Unterstützung erhielten:
  • 70% sagten, sie hätten es von einem Arzt bekommen,
  • 60% wendeten sich an Familie und Freunde, und
  • 24% sagten, sie hätten es von anderen mit der gleichen Bedingung bekommen.
Als die Umfrage Online-Diagnosen befragte, ob die Informationen, die sie im Internet gefunden hatten, sie zu einem Arzt geführt hätten, sagten 46% Ja, 38% sagten, sie könnten sich selbst darum kümmern, und 11% sagten, dass beides der Fall sei oder etwas dazwischen.
Die Umfrage befragte auch Online-Diagnosen über die Richtigkeit ihrer Internet-recherchierten Erstdiagnose. Über 40% gaben an, ein Arzt habe dies bestätigt, während 35% sagten, sie hätten keine professionelle Meinung eingeholt.
Online-Diagnosen sind eher Frauen als Männer, jünger, weiß, leben in wohlhabenderen Haushalten und haben einen Hochschulabschluss.

Der Arzt ist immer noch wichtig, wenn es ernst ist

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Menschen schon vor dem Internet immer versucht haben, Fragen zur Gesundheit zu Hause zu beantworten, und dann entschieden haben, ob sie den Arzt aufsuchen sollen.
Das Internet ist jetzt eine Quelle von Informationen, die diese Entscheidung beeinflussen, und Kliniker bleiben eine zentrale Quelle der Hilfe für ernste Gesundheitsprobleme, und die Pflege und Konversation findet hauptsächlich offline statt .
Unterstützung für die Umfrage kam von der California HealthCare Foundation.
Im Juli 2012 haben Forscher im Journal of Consumer Research die Schlussfolgerung gezogen, dass die Verwendung des Internets zur Selbstdiagnose unklug sein kann, da sich Menschen eher auf Symptome konzentrieren als auf das Risiko, an der Krankheit zu leiden.
Sie schlugen vor, dass Ärzte eher eine objektive Einschätzung abgeben, weil sie auch das Risiko einer bestimmten Erkrankung berücksichtigen, anstatt nur die Symptome zu vergleichen.
Geschrieben von Catharine Paddock

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