Atmungsorgane

9/11 Retter hatten mehr Lungenprobleme als der erste Gedanke

Die Zahl der Retter, die während und nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York Lungenprobleme entwickelten, ist laut einem neuen Bericht des Mount Sinai Medical Centers in New York viel höher als bisher angenommen. 69% der untersuchten Retter gaben an, dass sie während der Zeit, in der sie auf den Angriff reagierten, Atemwegsprobleme hatten. 59% von ihnen hatten noch zweieinhalb Jahre später Symptome.
Lungenfunktionstests zeigten, dass die Häufigkeit von Anomalien doppelt so hoch war wie in der Allgemeinbevölkerung. Die Rate der Lungenentzündung während der sechs Monate nach den Anschlägen war bei Rettungs- und Bergungsarbeitern im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung viel höher, heißt es in dem Bericht.
Der Bericht schreibt, dass der Schweregrad der Symptome mit der Geschwindigkeit der Retter in Verbindung zu stehen scheint - diejenigen, die am Tatort ankamen, litten am meisten an Atemwegsproblemen.
Der Bericht stellt fest, dass viele mit verschlechterten Atemwegssymptomen sie über zweieinhalb Jahre nach dem Angriff weiterhin hatten. Partikel von Schwermetallen wie Nickel, Titan und Cadmium wurden von den Rettungskräften eingeatmet. Insgesamt waren 40.000 Rettungs- und Bergungsarbeiter kaustischem Staub und toxischen Schadstoffen ausgesetzt. Solche Arbeiter wie Feuerwehrleute, Polizei, Bauarbeiter, Versorgungsarbeiter und Beschäftigte des öffentlichen Sektors.
Diese Ergebnisse kommen weniger als eine Woche vor dem 5. Jahrestag der Anschläge vom 11. September.
Die Autoren des Berichts sagen, dass es wichtig ist, den Gesundheitszustand dieser Rettungs- und Bergungsarbeiter weiter zu überwachen.
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sagte heute in der New York Daily News Die Auswirkungen des 11. September sind noch weitgehend unbekannt, aber wir wissen jetzt viel mehr als noch vor einem Jahr.
Sie können über diesen Bericht in Environmental Health Perspectives Donnerstag, September Problem lesen.
Das World Trade Center Disaster and the Health of Workers: Fünfjahresbewertung eines einzigartigen medizinischen Screening-Programms
Robin Herbert, Jacqueline Moline, Gwen Skloot, Kristina Metzger, Sherry Baron, Benjamin Luft, Stephen Markowitz, Iris Udasin, Denise Harrison, Diane Stein, Andrew Todd, Paul Enright, Jeanne Mager Stellman, Philip J. Landrigan und Stephen Levin
Umweltgesundheitsperspektiven
doi: 10.1289 / ehp.9592 (verfügbar unter //dx.doi.org/) Online 6. September 2006
Klicken Sie hier, um Bericht anzuzeigen (PDF)
Geschrieben von: Christian Nordqvist
Herausgeber: Medizinische Nachrichten heute

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